Laut Bundesregierung zeigt der im November erschienene Rentenprüfbericht, dass die Rente mit 67 bestehen bleiben kann. Die Beschönigung der Realitäten am Arbeitsmarkt geht weiter. Obwohl die Rente mit 67 nicht vertretbar ist und somit nicht gestartet werden darf.
Dass die Situation älterer Arbeitnehmer im Rentenbericht als Erfolg gewertet wird, liegt an der Art der Berechnung. So sind in den gelobten Beschäftigungszahlen Älterer auch diejenigen enthalten, die sich in der passiven Phase der Altersteilzeit befinden, also nicht mehr arbeiten. Auch wird vernachlässigt, dass rund eine Million der über 55-jährigen in geringfügiger oder Teilzeitarbeit beschäftigt sind.
Mal aus eigener Sicht: Bis 30 Jahre als Monteur unterwegs, bei Wind und Wetter und Jahreszeiten, dann Firmenpleite. Die Kurve noch bekommen nach 1 1/2 Jahren Alo und 176 Bewerbungen, in einer Firma für Psychisch Erkrankter als Haustechniker. Mit 60 Jahren rächte sich mein Körper mit Beschwerden: Rücken, Knie, Schulter, Hüfte auch Reha`s helfen nicht mehr, jetzt nach 14 Jahren auch noch Psychische Probleme. Lange Krank, muß also mit 63 Jahren in Rente gehen. Und da will mir einer erzählen bis 67 Jahre arbeiten, die meisten schaffen das nicht aus gesundheitlichen Gründen oder müssen, um nicht in die Altersarmut zu fallen, 2 Jahre Krank und 2 Jahre Alg I machen, damit man überhaupt über die Runden kommt und nicht heftige Abzüge kassiert!
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